PAKT DER WÖLFE [Filmkritik]
Zwanzig Jahre vor der großen Revolution wütet eine blutrünstige Bestie in der französischen Provinz und tötet wahllos Frauen und Kinder. Im Auftrag des Königs reist der Philosoph und Naturkundler Grégoire de Fronsac mit seinem indianischen Freund Mani nach Gévaudan, um das Geheimnis des offenbar übersinnlichen Monsters zu lüften.
Verschwörung und Verrat bei Vollmond: Wenn Kinofrankreich zum Sturm auf Hollywood bläst, dann richtig! 35,5 Millionen Euro kostete die Querfeldein-Hatz, die im Heimatland fünf Millionen Kinobesucher begeisterte. Dennoch verbreitet der abenteuerliche Mix aus Horrorfilm, Thriller, Märchen und Detektivgeschichte vor allem eines: Barocke Langeweile. Ungeniert bedient sich Regisseur Christophe Gans ("Crying Freeman") für sein Zweitlingswerk aus dem reichhaltigen Fundus der Mantel- und Degenfilmhistorie und erzählt umständlich und langatmig eine zerfahrene Geschichte, die bestenfalls für ein zweitklassiges Rollenspielabenteuer taugt. Von "Robin Hood" bis "Sleepy Hollow", vom "Weißen Hai" bis "Der mit dem Wolf tanzt" ist alles dabei, hat man alles schon einmal gesehen - Gans, du hast den Wolf gestohlen!
So ist hier trotz der sauber kopierten Bildästhetik von "Matrix" nichts mehr zu holen: Weder mag man sich vor dem nur wenig überzeugenden Monster (übrigens ein Produkt aus Jim Hensons vormals hochgelobtem Creature Shop) gruseln, noch lassen die eben so zahlreichen wie sinnlosen Kampfszenen so etwas wie Spannung aufkommen. Das Ergebnis: Opulente Bilder, ein epischer Soundtrack und viel Leerlauf. Wenn es schließlich nach über zwei Stunden endlich an die Auflösung des ominösen titelgebenden Pakt der Wölfe geht, hat man als Zuschauer längst das Interesse verloren.
Verschwörung und Verrat bei Vollmond: Wenn Kinofrankreich zum Sturm auf Hollywood bläst, dann richtig! 35,5 Millionen Euro kostete die Querfeldein-Hatz, die im Heimatland fünf Millionen Kinobesucher begeisterte. Dennoch verbreitet der abenteuerliche Mix aus Horrorfilm, Thriller, Märchen und Detektivgeschichte vor allem eines: Barocke Langeweile. Ungeniert bedient sich Regisseur Christophe Gans ("Crying Freeman") für sein Zweitlingswerk aus dem reichhaltigen Fundus der Mantel- und Degenfilmhistorie und erzählt umständlich und langatmig eine zerfahrene Geschichte, die bestenfalls für ein zweitklassiges Rollenspielabenteuer taugt. Von "Robin Hood" bis "Sleepy Hollow", vom "Weißen Hai" bis "Der mit dem Wolf tanzt" ist alles dabei, hat man alles schon einmal gesehen - Gans, du hast den Wolf gestohlen!
So ist hier trotz der sauber kopierten Bildästhetik von "Matrix" nichts mehr zu holen: Weder mag man sich vor dem nur wenig überzeugenden Monster (übrigens ein Produkt aus Jim Hensons vormals hochgelobtem Creature Shop) gruseln, noch lassen die eben so zahlreichen wie sinnlosen Kampfszenen so etwas wie Spannung aufkommen. Das Ergebnis: Opulente Bilder, ein epischer Soundtrack und viel Leerlauf. Wenn es schließlich nach über zwei Stunden endlich an die Auflösung des ominösen titelgebenden Pakt der Wölfe geht, hat man als Zuschauer längst das Interesse verloren.
FILMKRITIK (KINO) im vampster-Archiv
Es wurden 101 Artikel zu FILMKRITIK (KINO) im vampster-Archiv gefunden.Artikelübersicht anzeigen:
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EINE PORNOGRAFISCHE BEZIEHUNG [Filmkritik] (27.08.2002)
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SPIDERMAN [Filmkritik] (17.08.2002)
ARAC ATTACK - ANGRIFF DER ACHTBEINIGEN MONSTER [Filmkritik] (17.08.2002)

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